
Generative KI.
Lohnt sich generative KI für einen kleinen Betrieb wirklich — und ab wann rechnet sie sich? Wir entwickeln eine Methode, die das beantwortet, bevor investiert wird. Gemeinsam mit fünf Berliner Unternehmen.
Der Nutzen bleibt diffus — und gute Projekte unterbleiben
Gespräche mit Berliner KMU zeigen dasselbe Muster: fehlende Kapazitäten und fehlendes Fachwissen, ein Tagesgeschäft, das alles andere verdrängt, und die offene Frage, ob sich ein Digitalisierungsprojekt am Ende rechnet. Die in Großunternehmen üblichen Investitionsrechnungen sind dafür zu aufwändig. Die Folge: Der Nutzen bleibt diffus, und vielversprechende Vorhaben werden gar nicht erst angestoßen.
Wir entwickeln deshalb eine KMU-gerechte Methode, um den Digital ROI zu bestimmen — also ob und wie sich eine digitale Investition für den Betrieb rechnet. Sie macht den Nutzen vorab schätzbar und im Nachhinein bewertbar. Auf der Kostenseite rechnen wir mit den Total Cost of Ownership — den einmaligen und den laufenden Kosten zusammen.
Als Anwendungsbeispiel dient generative KI: die Technologie, mit der sich heute Texte, Bilder oder Entwürfe automatisch erstellen lassen. Sie ist das konkrete Feld, an dem wir die Methode erproben — nicht der Forschungsgegenstand selbst.
Vier Schritte von der Idee zum Einsatz
Damit ein Betrieb nicht beim ersten Werkzeug-Test stehenbleibt, führen wir durch einen klaren Ablauf — von der ersten Idee bis zum dauerhaften Einsatz im Tagesgeschäft.
- 1
Anwendungsfall finden
Discovering - 2
Umfang klären
Scoping - 3
Pilotieren
Piloting - 4
Ausweiten
Scaling
Dazu entwickeln wir ein KI-gestütztes Werkzeug zur Use-Case-Identifikation: Es schlägt einem Betrieb passende Anwendungsfälle allein anhand von Branche und Mitarbeitendenzahl vor — und senkt so die Einstiegshürde für den ersten Schritt.
Wo generative KI im Mittelstand ansetzt
- Marketing
Beiträge für Social Media
- Vertrieb
Angebote schneller erstellen
- Kundenservice
Antworten auf Anfragen
- Verwaltung
Protokolle und Zusammenfassungen
Wohin die Methode wächst
Wir erproben die Methode mit fünf Berliner Unternehmen in einer Workshop-Reihe — und schärfen sie mit jedem Durchlauf. Was sich dort bewährt, wird zur belastbaren Grundlage für die Frage, die am Anfang steht: Lohnt sich das?
In den nächsten Schritten wächst die Methode über generative KI hinaus — hin zu den Digitalisierungs-Themen, die den Mittelstand im Alltag beschäftigen.
Wie lässt sich der Nutzen so beziffern, dass eine Geschäftsführung damit eine belastbare Investitionsentscheidung treffen kann — ohne den Apparat einer Großunternehmens-Rechnung?
- Q3 2026 — Auswertung und Literaturrecherche, dazu zwölf Top-Themen wie ERP und CRM.
- Q4 2026 — Zweite Workshop-Reihe mit fünf KMU zu diesen zwölf Themen.
- In Prüfung — Ein einfacher Wirtschaftlichkeitsrechner direkt im Digitalisierungsnavigator.
Sie wollen wissen, ob sich KI für Ihren Betrieb rechnet?
Wir teilen unsere Methode und Beispielrechnungen — und freuen uns über Betriebe, die mit uns rechnen wollen.
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